Mai 2011 22

Mal abgesehen von dem kleinen Dreh in Berlin vor zwei Wochen standen die Kameras seit 10. Februar still. Umso größer war der Ansporn endlich mal wieder was zu drehen. Mein Praktikum ist vorbei, jetzt habe ich also Zeit für die zwei wichtigsten Dinge dieses Jahr: Zwei Donuts schlagen zurück und die Bachelorarbeit. Da beides natürlich nicht parallel geht, musste die Arbeit heute weichen. Rund ein viertel des noch zu drehenden stand heute auf dem Plan und überraschender Weise konnten wir alles realisieren.

Der Drehtag begann kurz nach Acht mit einem äußerst aufgebrachten Johannes: Der drehte dieses Wochenende beim Mittweidaer Filmwettbewerb “MW48″ und hatte als Darsteller zwar Sonntag zeit, aber seit Freitag keine zehn Stunden Schlaf gehabt. Schnell geduscht und das Team mit einer Filibuster-Gleichen Beleidigungsorgie verstört – Dann begann der Dreh. Erstmal standen Nachdrehs auf dem Plan. Einige Szenen mussten durch einzelne neue Einstellungen noch aufgewertet werden und eine drehten wir komplett neu. Zum Mittag ging es in Johannes’ Wohnung und da begann es zu regnen. Draußen, nicht in der WG. Als der Regen kurze Zeit später aufhörte begaben wir uns an den letzten Drehort des Tages – Auf dem Feld mussten noch einige Segmente der Verfolgungsjagt fertig gestellt werden. Dort angekommen, begann es erneut zu regnen, doch als dieser Schauer vorbei gezogen war ging es richtig los. Die komplette Szene saß und konnte noch vor dem nächsten Regenguss abgedreht werden.

Acht Stunden Arbeit, diesmal auch mit mir als Darsteller und Stuntman. Der Tag bedeutet einen riesigen Schritt in Richtung Fertigstellung. Noch vier oder fünf letzte Drehtage und das ganze ist fertig. Hoffen wir, dass wir das bist Mitte Juni bewerkstelligen können, bevor die Prüfungen beginnen und Johannes andere Probleme hat, als zwei nervende Filmnerds an der Wohnungstür.

Hier ein kleines Video vom Dreh. Es ist nichts besonderes, aber immerhin ein Zeichen, dass wir auch wirklich was tun und ich nicht nur sinnlos über Drehtage poste, die gar nichts statt fanden.

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