Unser aktuelles Projekt:

Bald geht es los!
Jun 2015 22

Seit zwölf Jahren drehe ich nun schon Filme; Oder sagen wir seit acht – Die ersten Filme kann man nur schwer als Solche bezeichnen. Auch wenn ich die Existenz einiger meiner Werke gern verneine und sie nicht mehr Online habe, so halte ich doch alle paar Jahre mal einen Filmabend ab, an dem wir uns der herrlichen Amateurhaftigkeit unserer Anfänge hingeben. So geschah es auch am vergangenen Wochenende wieder, dass unsere alten Sachen über den heimischen Fernseher flimmerten. Mit Justus, einem großen Trash-Fan, habe ich neben dem Abt von Selford Manor und der Donuts-Trilogie sogar einige Young & Hopeless Sketche angeschaut.

War doch gar nicht sooo schlecht…

Ich weiß gar nicht mehr so recht, wann ich den Abt von Selford Manor das letzte Mal gesehen hatte… Könnten durchaus 4-5 Jahre gewesen sein. Wir schauten uns meine umgeschnittene Version an, die nur halb so lang war. Diese Version hatte ich vermutlich genau einmal gesehen, von daher hatte ich sogar einige Überraschungsmomente, auch wenn das Überraschendste für mich war, dass ich den verdammten Film auch 7 Jahre nach der Premiere immernoch über weite Strecken komplett mitsprechen kann. Das kam sehr zu pass, denn die schlechte Synchronisation und der starke Dialekt ließen Justus in vielen Szenen nicht ein Wort verstehen. Als der Film 2008 rauskam, waren wir alle verdammt Stolz. Als Meisterwerk haben wir ihn auch damals nicht gefeiert, aber bereits ein halbes Jahr später hatten wir mit “Zwei Donuts und ein Todesfall” einen weitaus besseren Film produziert. Der Abt war abgestempelt. Jetzt schaue ich den Film an und lache mich kaputt. Der komplette Film ist so dermaßen schlecht, dass man nicht anders kann als darüber lachen. Schnittfehler, sinnlose Dialoge, mittendrin tauschen wir den Darsteller aus – Der komplette Film ist ein wahres Trash-Fest. Und gerade das gibt mir den Stolz auf meinen allerersten Spielfilm zurück. Der Abt ist ein wundervoll bescheuertes Stück Müll, das wahnsinnig lustig anzuschauen ist.

Danach wagten wir uns an die Donuts-Trilogie. Diese entfaltet einen anderen Charme als der Abt. Besonders der dritte Teil “Zwei Donuts schlagen zurück” ist wesentlich besser und vermutlich überdurchschnittlich, gemessen an den Möglichkeiten, die wir hatten. Die Filme sind voll von Anspielungen an andere, berühmte Filme und hinter jeder Ecke verbirgt sich ein Gag. Auf viele Witze bin ich nach wie vor verdammt stolz – Auch wenn wir vermutlich alles anders umsetzen würden. Auch hier erging es mir wie beim Abt – Erinnerungen an den Dreh kamen auf und die Dialoge steckten noch komplett im Kopf. Die Trilogie ist das perfekte Beispiel für unser Wachstum: Im ersten Teil haben wir nur eine Kamera genommen und drauf losgefilmt, in Teil 2 hatten wir erstmals eine Mikrofonangel, im 3. Teil haben wir dann auch mal ein paar Lampen aufgestellt. Schauspielerisch sind wir sowieso gewachsen.

Nachdem wir kurz durch “Die Weltgeschichte” gespult hatten und ein paar Sketche aus Young & Hopeless und Grünberg angeschaut hatten, blieb nur ein Film übrig. Ein Film, der völlig aus unserer Filmographie sticht: Gefährliche Irrtümer. Den haben wir nicht geschaut und ich habe ihn wohl ebenfalls seit einigen Jahren nicht mehr gesehen. Schade eigentlich – Ein paar gute Szenen hat auch er.

Vielleicht schau ich den dann beim nächsten movie-goofs-Filmabend.

Mai 2013 22

Man mag es kaum glauben, wenn man in die dummen Fressen der movie-goofs schaut. So unverbraucht, so albern, so jung. Und doch haben sie sich seit zehn Jahren kaum verändert. Als wir heute vor zehn Jahren die Kamera meines Vaters in die Hände nahmen und ein paar kleine Sketche drehten, dachten wir nicht im geringsten an die Folgen. Ich meine nicht die dummen Fragen unserer Freundinnen “Warum willst du mir denn eure alten Filme nicht zeigen?”, nein die Folgen für unsere Persönlichkeit. Danny, Henning und ich sollten später was mit Medien studieren, für Michael blieb es immerhin ein großes Hobby. So richtig begonnen haben wir jedoch nicht schon vor zehn Jahren. 2007 starteten die Dreharbeiten zu unserem Grusel-Klamauk “Der Abt von Selford Manor”. Hier arbeiteten wir zum ersten Mal mit einem Drehbuch und spielten zumindest die Frauenrollen nicht selbst. Von da an ging es mit jedem Film bergauf. Teilweise in so großen Schritten, dass wir stets Angst hatten vor dem Tag an dem wir uns zurück entwickeln würden, oder zumindest keine Steigerung mehr erfolgen würde. Immerhin fünf Jahre ging das gut. 2012 bildete mit der Sketch-Serie Grünberg einen Umbruch, aber dieser vollzog sich ja auch in unseren eigenen Leben. 2013 soll nun wieder ein großer Schritt voran werden. Die neuen Projekte sind jedenfalls vielversprechend.

Wir haben ein paar Fotos zusammengepackt, um einen kleinen Überblick über die vergangenen zehn Jahre zu wagen. Eine Zeit voller Schwachfug und Film. Auf die nächsten Zehn!

Zum Starten der Bilderserie einfach auf das erste Bild klicken:

Dez 2012 26

Eigentlich ist es keine Neuigkeit mehr: Bereits nach einem Monat haben wir unsere Comedy-Serie “Grünberg” abgesetzt. Die Gründe liegen auf der Hand: Grünberg entpuppte sich für die meisten Zuschauer als unlustig. Die Kritiken reichten von Konstruktiv bis hin zur internettypischen Boshaftigkeit, doch vor allem blieben die guten Kritiken fast komplett aus. Der Humor war anders, wohl unerwartet und deshalb war die Serie zum Scheitern verurteilt.

Doch wie konnte es erst dazu kommen? Wir mussten dazu erst einmal einen großen Fehler einräumen: Wir haben die Überblick verloren. Viele Sketche hätten als Szene in einem Film womöglich funktioniert, doch niemals als eigenständiger Sketch. Die Pointen waren nicht ausreichend ausgebaut. Wir haben schlichtweg unlustige Sketche gedreht ohne es wirklich zu merken. Bereits im Schnitt bahnte sich die Misere an, doch wir haben nicht reagiert. Die schwachen Klickzahlen und die schlechten Kritiken waren das Resultat.

Nun werden wir im neuen Jahr einen Neustart wagen. Mit etwas Glück geht es bereits im Februar wieder los. Neuer Name, neues Konzept. Kurz gesagt: Zurück zu den Wurzeln. Wir haben uns gefragt, was die movie-goofs ausmacht, was unsere wenigen, aber treuen Fans an uns mögen. Die Antwort lag bereits im Namen: Film und Fernsehparodien! Genau dort wollen wir auch anschließen. Die Spezialisierung auf einzelne Charaktere werden wir zurück stellen und hauptsächlich uns selbst zeigen. Filmparodien, Werbespots, Fake-Trailer, andere Sketche. Die bereits gedrehten Grünberg-Sketche, immerhin eine Masse von 67 Clips, werden wir neu schneiden, eventuell zusätzliches Material drehen, oder sie wegwerfen. Der englische Sektor wird komplett entfallen.

Außerdem planen wir bereits an einem neuen Langfilm. Zum zehnjährigen Jubiläum der movie-goofs 2013 werden wir also einiges zu tun haben.

Wir hoffen ihr haltet uns die Treue. Wir wünschen euch einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Mai 2012 22

Es war ein Samstag, da nahmen Danny und ich die Kamera meines Vaters in die Hand. Wir hatten vor ein paar Sketche zu drehen: Wir balancierten auf zwei Gymnastikbällen aufeinander zu und wer als letztes noch auf dem Ball kniete hatte gewonnen. Das Resultat war verstörend pubertär, die movie-dudes geboren. Wenige Wochen später begannen wir als “movie-goofs” die Planung von “Young and Hopeless 2″. Dazu kam es zwar erst zwei Jahre später, doch für mich war ein Zukunftsweisendes Hobby geboren. Erst 2007 starteten wir richtig durch. Seit dem gab es jedes Jahr zwischen 10 und 30 Drehtagen. Fünf Spielfilme, zwei Dokus und zwei Kurzfilme entstanden seit dem. Dieses Jahr sind es ebenfalls schon 6 Drehtage , übermorgen folgt der 7. Wenn uns beiden an jenem Tag jemand gesagt hätte, dass der heutige Tag die Wahl unseres Studiengangs beeinflussen würde, hätten wir wohl empört bemerkt, dass wir nicht mal das Abitur machen wollen; Nicht nur die Visagen auf dem Foto haben sich geändert. Derzeit stehen wir mit Technik am Set, mit der wir so manchem Regional-Fernsehsender die Hosen ausziehen würden. Das neue Projekt wird erneut ein großer Schritt nach vorn werden und das zehnte Jahr der goofs zu einem enorm spannenden machen. Wir gratulieren uns hier also einmal selbst und schauen zurück auf 9 tolle Jahre und einen Berg an noch “tollerer” in der Zukunft!

Außerdem sollten wir das Jubiläum auch nutzen um anzukündigen, dass wir in zwei Wochen “Sinnlos im Norden 3″ drehen werden. Mehr dazu gibt es zu passender Zeit.

Neun Jahre ists her...

Apr 2012 01

Lange haben wir überlegt, ob es einen vierten Teil geben sollte oder nicht. Viele Gags waren da und mehrere sehr vielversprechende Ideen für die Handlung. Darum war es nur eine Frage der Zeit, bis es soweit war: Am Freitag beginnen nun die Dreharbeiten zu unserem nächsten Film! Das Drehbuch ist solide, die Schauspieler sind fast alle wieder mit an Bord, es kann also nichts schief gehen. Es wird lustiger, actionhaltiger und vor allem knuddeliger als je zuvor!

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Jan 2012 07

Nach beinahe zwei Jahren gibt es nun endlich den kompletten Score online zu finden. Danny Golebiewski entwarf für den im April 2010 erschienen Film seine zweite Filmmusik. Der Score trug grundlegend zur Stimmung des Films bei und wurde spätestens mit dem Film-Finale “Walk of justice” zum treibenden Element.

Gefährliche Irrtümer: Score by the movie-goofs

Dez 2011 24

Fröhliche Weihnachten euch allen! Als kleines Geschenk von uns gibt es ein paar neue Bilder aus dem Film. Der Autor kommt!
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Nov 2011 10

Einen reichlichen Monat nach der Premiere von “Zwei Donuts schlagen zurück” geht es nun weiter mit dem neuen Projekt: “Der Autor”, so wird der neue Psycho-Thriller aus dem Hause der goofs heißen. Richtig gehört: Psycho-Thriller. Der kleine Kurzfilm (und diesmal meinen wir auch wirklich kurz) wird ein wenig mit dem Zuschauer spielen und so manche Überraschung parat haben. Diesmal setzen wir die Messlatte noch einmal, in allen Bereichen, ein ganzes Stück höher. Wieder mit an Bord: Johannes Kürschner als Darsteller und Beleuchter. Die Musik wird diesmal wohl nicht von Danny Golebiewski beigesteuert werden – Für diesen Bereich haben wir uns genau so kompetente Unterstützung von der Hochschule Mittweida besorgt. Die Verhandlungen sind aber noch im Gange.

Das erste Bild von den Dreharbeiten können wir bereits zeigen. Das Bild kommt unbearbeitet aus der Kamera, es wird sich also noch einiges tun an der Farbe und dem Bild im Gesamten.

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Okt 2011 09

Am Mittwoch dem 19. Oktober findet im Studio B der Hochschule Mittweida eine weitere Vorführung von “Zwei Donuts schlagen zurück” statt. In der Kleinstadt entstand fast der komplette Film und ein Großteil der Darsteller sind Studenten der Hochschule. Der Vorführungssaal diente im Film als Drehort für das Finale des Films. Die Veranstaltung ist für alle offen. 20:00 geht es los, der Eintritt ist frei.

Hier noch eine kleine Nachricht von Judge Reinhold:

Jun 2011 20

Die Dreharbeiten neigen sich dem Ende zu – Dennoch gibt es natürlich neue Fotos.

Alle Bilder gibt es hier zu sehen.